Fans Vor Klopps Einstand: "Er Sollte Bundeskanzler Werden"

Fans Vor Klopps Einstand: "Er Sollte Bundeskanzler Werden"
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Nagelprobe für Jürgen Klopp: Am Abend ist sein Auftakt als neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Nations League gegen die Niederlande. Aus mehreren Gründen schauen heute alle ganz genau hin: Klopp hat seine Vereine zu großen Erfolgen geführt. Sein Vorgänger als Bundestrainer, Julian Nagelsmann, dagegen hat bei der WM 2026 enttäuscht. Außerdem geht Klopp mit zwei Kadern an den Start, in denen sich auch viele überraschende Nominierungen neuer Spieler finden.

Bei den Nominierungen vor einer Woche hat Klopp aber nicht nur mit dem 44-Mann-Kader überrascht. Er setzte - wenige Tage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt - auch ein unerwartetes politisches Statement:

"Ich möchte Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen," sagte der 59-Jährige. "Ich würde mir oder uns gerne die Fahne zurückholen."

Was Menschen In Hamburg Sagen

Und dieses Statement kommt gut an, als wir Menschen in Hamburg nach ihrer Meinung fragen.

"Das sehe ich genauso", sagt Marvan Husari. "Natürlich, wir können doch froh sein, in Deutschland zu leben."

"Einen etwas unverkrampften Umgang mit der deutschen Flagge finde ich gar nicht so schlecht", sagt Juliane Neumann. "Also ich bin nicht diejenige, die das unbedingt braucht, aber diese Aussage ist in Ordnung."

"Das ist ein richtig guter Ansatz. Wir dürfen uns von rechten Gesinnungen, von Parteien, die nicht hinter der Verfassung stehen, die Flagge nicht wegnehmen lassen. Und ich finde, Fußball ist genau richtig dafür", meint Marvin.

Diskussion Über Politik Und Sport

Also haben politische Statements auch im Sport einen Platz?

"Politik und Sport gehören zusammen. Beide sind für die Menschen", sagt Robert Bleder und mit Blick auf Klopp: "Er sollte Bundeskanzler werden.. Der Mann hat Rückgrat, hat Charisma und ist zuverlässig. Das fehlt Herrn Merz."

Haschimi hingegen findet, grundsätzlich sollte man Politik und Sport lieber trennen. "Weil Politik hat mit dem Sport für mich gar nichts zu tun."

Das sieht auch Kevin so: "Ich finde, man sollte es eher raushalten, man sollte sagen, dass im Sport so das eigene Ding gemacht wird und da gar nicht viel zu viel in die Politik gegangen wird, um nicht die Gesellschaft noch weiter zu spalten."

Stimmung Vor Dem Spiel Gegen Die Niederlande

Ob Politik und Sport zusammengehören, da gehen die Meinungen auseinander. Bei "Kloppo" als Typ und auch bei seinen neuen Kadern sind sich die meisten aber recht einig.

"Weil er ein erfahrener, ganz erfahrener, professioneller Trainer ist, der schon viele, viele Titel gewonnen hat," sagt Marvan Husari und strahlt.

Auch von der Auswahl ist er begeistert: "Interessante neue Leute. Interessant. Man muss auch den Jüngeren mal eine Chance geben, richtig? Und ich finde es schon klasse, dass er ganz neue Leute nominiert, die eigentlich gar keiner kennt."

Erwartungen An Klopp

"Ich glaube, der kann schon viel reißen. Der bringt jetzt eine neue Energie rein, einen neuen Wind", sagt Mo-Louis. "Das ist natürlich jetzt erst die Testphase, aber ich glaube, das kann was werden."

Ob das klappt mit Klopp, zeigt sich heute Abend um 20.45 in Amsterdam. Politische Statements dürfte es aber in naher Zukunft kaum geben: "Ich hoffe nicht, dass ich in Zukunft in Pressekonferenzen sehr, sehr häufig über politische Dinge sprechen muss, weil da bin ich kein Fachmann, da bin ich interessierter Laie […]", sagt der neue Bundestrainer.

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Über dieses Thema berichtete heute in Deutschland am 24.09.2026 ab 14 Uhr.

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