Wahl In Berlin: Linke Liegt Knapp Vor CDU

Wahl In Berlin: Linke Liegt Knapp Vor CDU
Wahl In Berlin: Linke Liegt Knapp Vor CDU
16px
32px

Projektion Abgeordnetenhauswahl

In Berlin konkurrieren Linke und CDU um Platz eins. Wenn schon heute gewählt würde, dann ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die CDU käme zurzeit auf 20 Prozent (minus eins) und die SPD auf zwölf Prozent (plus zwei). Die Grünen würden 15 Prozent (minus eins) erreichen, die Linke 22 Prozent (minus eins), die AfD 18 Prozent (plus eins) und das BSW vier Prozent (plus eins).

Die anderen Parteien erhielten zusammen neun Prozent (minus eins), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Der amtierende Senat aus CDU und SPD hätte damit keine Mehrheit. Von den am ehesten realistischen Koalitionen hätte sowohl ein Bündnis aus Linke, Grünen und SPD als auch ein Bündnis aus CDU, Grünen und SPD eine Mehrheit.

Diese Projektionswerte geben lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang dar.

Neben den zu berücksichtigenden statistischen Fehlerbereichen von Umfragen kann es bis zum Wahlsonntag durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge der verschiedenen Parteien noch zu Veränderungen kommen.

Aufgrund dieser Faktoren ist es auch keineswegs sicher, welche Partei am Schluss die Nase vorne haben und wer die Fünf-Prozent-Hürde schaffen wird. Zudem wissen zurzeit 23 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2023 kam die CDU auf 28,2 Prozent, die SPD auf 18,4 Prozent, die Grünen auf 18,4 Prozent, die Linke auf 12,2 Prozent, die AfD auf 9,1 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 13,7 Prozent.

Gewünschte/R Regierende/R Bürgermeister/In:

Von den Spitzenkandidaten, die zumindest theoretisch die Chance auf das Amt des Regierenden Bürgermeisters haben, wünschen sich 24 Prozent Stefan Evers von der CDU, zwölf Prozent präferieren Werner Graf (Grüne) und 25 Prozent sind für Elif Eralp von den Linken.

20 Prozent wollen keinen von den dreien und 19 Prozent kennen diese nicht genug, um ein Urteil abzugeben bzw. sagen "weiß nicht".

So Wird Das Politbarometer Erhoben

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 17.9.2026 unter 1.611 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Berlin telefonisch und online erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das nächste Politbarometer für den Bund sendet das ZDF am Freitag, den 25.9.2026. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

Über dieses Thema berichtete das heute journal am 17.09.2026 ab 21:45 Uhr.

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 17.9.2026 unter 1.611 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Berlin telefonisch und online erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das nächste Politbarometer für den Bund sendet das ZDF am Freitag, den 25.9.2026. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

Weitere Nachrichten